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Das fliegende Klassenzimmer

Unser Austausch mit Gretna, Nebraska in den USA

“Go Huskers!“, Vala´s, Runza, ESTA

“Was ist das?“, werdet ihr euch fragen. Es handelt sich um Fanrufe, einen Kürbiserlebnispark, eine Fastfoodkette aus Nebraska und ein Urlaubsvisum. Alles typisch für Nebraska bzw. typisch für die USA. Jetzt fragt ihr euch: „Was will uns der Typ damit sagen?“ Ganz einfach: Das war auch alles neu für uns und wir haben alles selbst erfahren. Wir, das sind 14 Schülerinnen und Schüler der Sekunden und Unterprimen, die in Begleitung von Frau Bartholmé und Frau Köhler drei Wochen in Nebraska und vier Tage in Washington D.C. verbrachten (12.10.-05.11.15).

Oben findet ihr aber nur ein paar Aspekte von vielen. Der Flug (leider inklusive Jetlag und sieben Stunden Zeitverschiebung) war anstrengend, auch die Umstellung vom Deutschen zum Englischen war am Anfang nicht ganz leicht. Weitere Besonderheiten waren die technische Ausrüstung der Schule und die Einstellung der Leute zu verschiedenen Themen wie Umweltverschmutzung oder Legitimationsalter für Alkohol oder Autofahren.

Unsere besten Erlebnisse waren eindeutig die Besuche im Kapitol in Lincoln, Nebraska und dem in Washington D.C.; beides gigantische Bauwerke, die empfehlenswerte Ausflugsziele sind. Was auch echt Spaß gemacht hat, waren die Besuche in einigen Grund- und Mittelschulen. Die waren witzig, was nicht zuletzt an den Fragen der Kleinen lag.

Hier unsere Top 3 der Fragen:

3) “Do you have houses in Germany?”

2) “Do you have clothes in Germany?”

und die absolute 1) ”Do you have food in Germany?”.

Außerdem haben wir an der Gretna High School im Unterricht Vorträge über Kiel und deutsche Kultur und Geschichte gehalten und hatten ansonsten unseren eigenen Kursplan. Unsere Freizeit haben wir weitestgehend mit unseren Gastfamilien und Austauschpartnern verbracht. Dabei entstanden viele Freundschaften und der Abschied am Flughafen fiel einigen sehr schwer. Umso mehr freuen wir uns auf den Gegenbesuch vom 29.05.-20.06.16.

Unser viertägiger Aufenthalt in Washington D.C. war klasse für sich, wenn man von einigen Pannen wie einem fehlenden Koffer, der beinahe niedergebrannten Küche im Hostel und einem verlorengegangenem Reisepass absieht. Außer dem Capitol besuchten wir das American History Museum, Air and Space Museum, Natural History Museum, Museum of the American Indian, Lincoln Memorial, Washington Monument und die Declaration of Independence. Und wir haben im Hostel alle ziemlich gut gekocht, aber das erwähnte ich ja bereits…

Der gesamte Austausch war ein wirklich schönes Erlebnis und ich kann jedem empfehlen, sich dafür zu bewerben.

Lasse Willms, UIIb

vom 20.12.2015

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