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Einfall statt Abfall – Mode im Aufwind des Upcycling

Dass aus Müll Mode werden kann, beweist die französische „Mülldesignerin“ Katell Gélébart in vielen Projekten, indem sie scheinbar bedeutungs- und wertlose Materialien wie Plastiktüten, alte Matratzenüberzüge oder ausrangierte Jutesäcke der französischen Post in erstaunlich tragbare Kleidungsstücke oder reizvolle Accessoires umwandelt.
Janne Karlitschek, Janne Scheffler und Henrieke Neumeyer führten ihre Klasse (die damalige 12d) im Rahmen des Kunstseminars in ihre Biografie (s. Eichel, Christine; Die Mülldesignerin, Scorpio Verlag Berlin München) und ihr Werk ein. Aus diesem Impuls leitete sich für die Schüler/innen der Klasse der Arbeitsauftrag ab, im Rahmen einer gleichwertigen Lernleistung (GwL) ein Kleidungsstück zu erschaffen, das weitestgehend aus Abfallmaterialien besteht.

Im Rahmen der Festwoche zum 100-jährigen Bestehen unserer Schule stellte die Schülervertretung die Müll-Couture am Bunten Abend der Schulöffentlichkeit unter großem Beifall vor. Die erstaunlich professionell arbeitenden Schüler-Models hatten selber dabei eine Menge Spaß auf dem Laufsteg in der Aula.

In einer Mail an Katell Gélébart, die zurzeit in Indien lebt, hat Henrieke Neumeyer der Künstlerin von dem Klassenprojekt berichtet und sehr rasch diese Antwort erhalten:

Dear Henrieke,
Indeed, I do not speak German so thank you for writing in English…
I am so happy my work and philosophy were an inspiration for you. I am curious to see what you  guys have done…. If you want to know more, you may look at my book sold in German/Germany and on Amazon…
all the best with futureproject,
greetings from India
ECODESIGNER
Katell Gelebart

 

Bilder zur Modenschau

 

vom 12.11.2014

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