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Jugend debattiert

Das Gymnasium Wellingdorf nimmt seit 2005 regelmäßig an dem bundesweiten Wettbewerb „Jugend debattiert“ teil, der von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung durchgeführt wird.
Das Konzept und die Zielsetzung haben uns überzeugt, so dass wir die Teilnahme im Schulprogramm verankert haben und die Einübung dieses Debattenformates verbindlicher Bestandteil des Deutschunterrichtes in den 8. Klassen ist und dann in nahezu allen Fächern in den folgenden Klassenstufen eingesetzt werden kann.
Gleich im ersten Jahr war unsere Kandidatin aus dem 13. Jahrgang so erfolgreich, dass sie nach dem Regional- und Landesausscheid beim Bundesfinale in Berlin einen ehrenvollen Platz im ersten Viertel erreichte.
Für den laufenden Wettbewerb werden Ende Januar 2011 die Schulsieger ermittelt und  am Freitag, dem 11. Februar findet der Regionalausscheid am Gymnasium Altenholz statt. Dort werden unsere vier Schulsieger antreten.

Malte Rohm, 6.11.2010

Nähere Informationen zum Wettbewerb „Jugend debattiert“ .

Jugend debattiert 2010, ein Bericht von Lennart Röstel, OIIIc

Man freut sich schon das ganze Jahr darauf, dass Jugend debattiert endlich wieder anfängt.
Man hat sich fest vorgenommen, diesmal nicht nur in den Landesausscheid, sondern noch weiter zu kommen und vielleicht die Teilnehmer des letzten Jahres wiederzutreffen.
Blöd nur, wenn man dann am Tag des Wettkampfes in der Schule zu wissen bekommt, dass man diesen nun leider verpasst habe.
Als „Entschädigung“ ließ uns Herr Rohm jurieren.
Die acht Debattanten, die da standen, machten es uns wirklich nicht leicht, den Besten aus unserer Schule unter ihnen zu ermitteln, doch schließlich standen vier Teilnehmer für den Kreisausscheid in Altenholz fest und schon bald ging es mit allen Teilnehmern und Juroren in einem Großraumtaxi (wirklich groß) zum Gymnasium Altenholz.
Dort angekommen, fanden wir ein buntes Durcheinander wild gestikulierender und aufgeregter junger Leute, die nur noch darauf warteten, dass es endlich losgehen würde.
Die Zeit vertrieben wir uns mit Ärger über den zu teuren Kuchen und freudiger Erwartung.
Dann endlich war es soweit: Der Kreiskoordinator Kiels von „Jugend debattiert“, der Ähnlichkeit mit Herrn Off hat, begrüßte alle und erklärte den Ablauf des Tages, wobei er das erste Thema für die Stufe II bekannt gab: „Sollen Auswahlverfahren für Ausbildungsplätze bis zur Einladung zu einem Vorstellungsgespräch anonymisiert durchgeführt werden?“
Schnell taten sich die Köpfe zusammen und versuchten eifrig, noch einmal Argumente zu sammeln und sich auf das Thema vorzubereiten.
Schließlich ging es in die Klassenzimmer, die in Debattenräume umfunktioniert worden waren.
In jedem Raum saßen vier Juroren, vier nervöse Debattanten und einige Schaulustige oder Gelangweilte.
In je zwei hitzigen Debatten diskutierten, argumentierten und gestikulierten sie um den Einzug ins Finale. Hier waren aggressive Gefühlsausbrüche nicht weniger zu betrachten als lautes Gelächter, gut durchdachte Argumentkonstruktionen oder ein ausgefeiltes Ausdrucksvermögen. Nach der Kritik der Juri war dann Pause: Das Buffet von der „Campus Suite“ wurde geplündert und in den Gängen der Schule war aufmunternde Reggae-Musik zu vernehmen.
Als die acht Debattanten fürs Finale bekannt gegeben wurden, machte sich schnell großer Jubel oder auch bittere Enttäuschung breit. Doch – welch Freude – eine unserer „Robins“ erreichte das Finale und schlug sich recht gut.
Leider hat es aber für die nächste Runde nicht gereicht. Trotzdem fuhren wir abends munter, wie wir gekommen waren, in einem leider etwas kleineren Taxi zurück. Das Wichtigste ist am Ende doch das Dabeigewesensein.

vom 21.11.2010

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