Lange Nacht der Mathematik im November 2016

Die Lange Nacht der Mathematik 2016

Sich auch noch abends in der Schule treffen, um Mathematikaufgaben zu lösen? Für viele klingt diese Idee etwas verrückt, doch am Freitag, den 18. November um 18 Uhr war es wieder einmal so weit:

Die „Mathenacht“, ein Mathematikwettbewerb mit Ursprung in Neumünster, hatte zum Knobeln aufgerufen. Insgesamt 332 Schulen aus Schleswig-Holstein, dem Rest Deutschlands und sogar aus dem Ausland nahmen mit 14.907 Schülerinnen und Schülern teil.

An unserer Schule trafen sich etwa 80 Schülerinnen und Schüler sowie die Mathematiklehrkräfte kurz vor 18 Uhr im Oberstufengebäude, um gemeinsam zu grübeln, zu probieren und zu diskutieren. Schnell füllten sich die Buffet-Tische mit leckeren und dieses Jahr auch ausgesprochen gesunden Speisen – denn bei solch‘ einer geistigen Anstrengung darf das leibliche Wohl auch nicht zu kurz kommen! Hier gilt ein herzliches Dankeschön den vielen Eltern und dem Förderverein, der die Getränke spendiert hat. Wer nicht gerade das Buffet geplündert oder eine Pause auf den Fluren gemacht hat, war äußerst motiviert am Lösen der Aufgaben. Dabei war der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben sehr unterschiedlich. Während einige Aufgaben nach kürzester Zeit gelöst waren, gab es doch ein paar andere Aufgaben, bei denen der ein oder andere falsche Lösungsansatz verworfen werden musste, bevor in dem Eingabe-Menü ein grün hinterlegtes Feld (d.h. Ergebnis richtig) erschien. Doch nicht einmal mit dem offiziellen Ende um 23 Uhr war Schluss mit der Mathematik. Die Aufgaben haben sowohl manchen Schülerinnen und Schülern als auch Lehrern keine Ruhe gelassen, und so wurde teilweise noch bis tief in die Nacht zu Hause weiter gerechnet. Zuletzt ein großes Dankeschön an die Patinnen und Paten der Unterstufenschüler, die zahlreich erschienen waren, um ihre „Schützlinge“ zu unterstützen.

Frau Schoen-Kallsen:
„Als Lehrerin habe ich es genossen, wirklich mit den Schülerinnen und Schülern nachzudenken, ohne – wie im Unterricht –  das Ergebnis vorher schon zu kennen.
Ein großes Dankeschön an meine Kollegen Herrn Baumann und Frau Sander für die Übernahme der Organisation. “

Und so hat Niklas Karstädt aus der 6a seine erste Mathenacht erlebt:

Die Mathenacht war alles in allem sehr gut. Als wir die Aufgaben bekommen hatten, dachten wir dass wir es nie schaffen würden. Bei näherer Betrachtung wurde uns klar, dass es nicht so schwer würde, wie wir gedacht hatten. Dann rechneten wir und kamen auf einige Ergebnisse. Manche waren richtig, andere falsch, aber es war schön mit Freunden zu rechnen und mögliche Lösungen zu besprechen. Die Mathenacht ging meiner Meinung nach sehr schnell vorbei und ich hätte noch weiterrechnen können. Wir hatten nebenbei auch noch Spaß.

Niklas Karstädt/J. Baumann

 

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