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Paperboot 2011

Ein voller Erfolg für die Klassen 7b und 8b des Gymnasium Wellingdorf

Am Freitag, den 6. Mai um 8:15 Uhr war esendlich soweit. Wir versammelten uns in der Vorhalle des Kieler Hauptbahnhofs und warteten gespannt auf die Abfahrt des Zuges.
Nachdem die DB die erforderliche Zuggarnitur endlich zusammengestellt hatte, fuhren wir um 9:04 Uhr ab. Nach 2-maligem Umsteigen erreichten wir schließlich den Rostocker Hbf um 12:52 Uhr. Dann schloss sich eine kleine Wanderung zur Universität an. Dort nisteten wir uns um 13:20 im Foyer des Rostocker Instituts für Schiffsbau ein. Sofort sahen wir ein schon aufgebautes Aquarium, welches zum Versenken der Schiffe bestimmt war. Aber auch unsere Schiffe lagen schon – nach Startnummern sortiert – bereit. Als kleines Geschenk erhielten wir als fleißige Schiffsbauer eine Tasche mit entsprechendem Proviant.

Nach unseren kleinen Besichtigungstouren durch das Institut hielt Herr Bronsart eine Begrüßungsrede, in der alle teilnehmenden Klassen erwähnt wurden.
Das Beladen und Versenken der insgesamt 207 gebauten Schiffe begann. Jeder durfte selbst entscheiden, ob man selbst das Boot beladen oder ob man das dem Versenkungsteam überlassen wollte. Nach dem ca. 3h dauernden Beladungs-vorgang war es dann Gewissheit:

Die beiden von Tim (7b) gebauten Schiffe wurden nicht nur lobend präsentiert ( sie entsprachen in allen vorgegebenen Bedingungen den Vorgaben ) sondern mit den Tragfähigkeiten von 2159g (10. Platz) bzw. 1693g (21. Platz) waren es die besten Boote, die je an unserem Gymnasium gebaut wurden. Nur 813g fehlten zum Gesamt-Sieg. Aber auch 12 weitere Boote der beiden Klassen errangen Plätze im ersten Drittel der Gesamt-Konkurrenz.
In einer anderen Kategorie fieberten die beiden Klassen ebenfalls dem Ende des Beladungstests entgegen, weil das Schiff „Farytale“ von Alicia und Soraya bis zum Ende auf dem 1. Platz der genauesten Vorhersage der Tragfähigkeit mit nur 1,10 % Abweichung bleiben sollte. Die beiden freuten sich über 98,88€ Preisgeld.

Alle machten sich glücklich auf den Weg zum Rostocker Hbf. Leider sollten uns die Pannen bei der Deutschen Bahn auch auf der Rückfahrt weiterhin begleiten. Trotzdem erreichten wir den Kieler Hbf fast pünktlich gegen 23:16 Uhr.

Jürgen Voit

vom 21.05.2011

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