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Schüleraustausch mit Fuerteventura

In dem Zeitraum vom 13.11.2014 bis zum 20.11.2014 waren wir, insgesamt 15 Schüler und Schülerinnen und Frau Rosen, auf der Kanarischen Insel Fuerteventura.

Der Flug war lang, aber angenehm, genau wie die Temperaturen auf der Insel. Es waren schöne 28°C und man konnte sogar noch baden gehen.

In der Schule war es anders als hier in Deutschland. Keine Klasse hat ein eigenes Klassenzimmer, da es bestimmte Räume für die Fächer gibt. Die Pausenklingel klingt, wie der Amok-Alarm in Deutschland, was uns sehr verwirrt hat. Eine Schulstunde ist 55 Minuten lang und nach drei Schulstunden gibt es eine 30 minütige Pause, in der ein Fußballspiel im inneren der Sporthalle stattfindet.

Was uns am meisten gefallen hat waren die Aktivitäten auf der kanarischen Insel. Beispielsweise war am Freitag die „Noche Blanca“, bei der ganz Puerto del Rosario, die Stadt in der wir gewohnt haben, auf den Straßen zur Musik getanzt hat. Auch war der Samstag im Süden der Insel, an einem wunderschönem Strand, sehr erholsam. Außerdem konnte man bei dieser gemeinsamen Aktivität mit den anderen Austauschpartnern Kontakte knüpfen. Am Dienstag waren wir im Rathaus der Hauptstadt Puerto del Rosario, wo der Bürgermeister eine spanische Rede gehalten hat. Anschließend waren wir im Einkaufszentrum. Am Abend haben wir uns alle an einem Strand getroffen und danach in einer Bar das Fußballspiel Deutschland gegen Spanien gesehen. Am Mittwoch waren wir Vormittags mit 150 weiteren Schülern im Kino und haben einen spanischen Film geguckt. Am Nachmittag hat eine deutsche Schülerin ihren Geburtstag im Haus ihrer Austauschschülerin mit uns allen gefeiert. Donnerstag Vormittag ging es dann schon wieder nach Deutschland zurück.

Am Anfang fiel es uns schwer, das Spanisch unserer Austauschschülerinnen und -schüler zu verstehen, aber am Ende der Woche war es schon viel leichter und wir hatten viele neue Wörter gelernt. Neben den Vokabeln, die wir im Unterricht gelernt haben, haben wir auch typisch kanarische Wörter kennengelernt, wie zum Beispiel guagua (Bus) und chacho (Typ).

Der Abschied war sehr schwer, da wir uns alle so gut verstanden haben. Es flossen sogar ein paar Tränen. Natürlich haben wir uns am Abend gefreut unsere Familien wieder zu sehen, doch gerne wären wir noch länger dort geblieben.

Hier gibt es noch mehr Fotos!

Nicht nur in der Schulzeitung, sondern auch in den Kieler Nachrichten wurde über den Austausch berichtet.

vom 09.01.2015

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