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Zisch 2010 – Zwei Klassen machen Zeitung

Zickenpost.de: Wie sich Träume im Laufe der Jahre verändern

Bloß nicht Fische sortieren

Kiel. Die Zukunftsträume von Kindern verändern sich, je älter sie werden. Während sie in der Vorschulzeit und am Anfang der Grundschule wie die Achtjährige Denise oder der Sechsjährige Tim von Berufen wie Tierpflegerin, Feuerwehrmann Polizist oder Pilot träumen, sieht das in der vierten und fünften Klasse schon ganz anders aus.
Mädchen träumen davon, Ärztin oder Schauspielerin zu werden, andere möchten auch erst einmal die Schule abschließen. Jungen in diesem Alter träumen von einer Karriere als Fußballprofi, wobei sie viel Geld verdienen möchten, um sich ein schnelles Auto kaufen zu können. Laut der Internetseite “Zickenpost.de” ist es 12 bis 15-Jährigen am wichtigsten, das Abitur zu schaffen und später zu studieren. Einige von ihnen möchten auch ein Jahr im Ausland verbringen. Die 14-Jährige Anna sagt: „Ich möchte später ein paar Jahre in Amerika verbringen und dann vielleicht auch in den USA studieren.”

Viele wünschen sich eine Familie, einen guten Job und ein schönes Haus. Zu den absoluten „Horror“-Jobs zählt für die meisten Jugendlichen, eine Tätigkeit in einer Fastfood-Filiale. Die Vorstellung auf einem Fischmarkt Fische sortieren zu müssen, gehört ebenfalls zu den beruflichen Albträumen.

Ann-Kathrin Haug, Klasse 8c Gymnasium Wellingdorf


Kenan Tombul träumt vom großen Fußball

Einmal kicken wie Diego Maradona

Kiel. Mein Lebenstraum ist es, einmal Profi zu werden – Fußballprofi. Ich muss vier Jahre gewesen sein, als ich das erste Mal den Fußballspieler Diego Maradona im Fernsehen sah. Da wusste ich, dass auch ich einmal Profi werden möchte. Ich bat meine Eltern, mich in einem Fußballverein anzumelden. Von da an trainierte ich viel, fast jeden Tag, dreimal die Woche im Verein und die restlichen Tage mit meinem Vater. Bei jeder Sache, die ich machte, hatte ich einen Ball am Fuß.
Durch das harte Training wurde ich immer besser, so dass der Verein Holstein Kiel auf mich aufmerksam wurde. Daraufhin wechselte ich im Jahr 2006 von Wellsee zu Holstein Kiel. Von da an hatte ich vier Mal die Woche Training. Es zahlte sich aus, denn ich gewann Medaillen und Pokale. 2009 bekam ich Schmerzen in den Knien. Ich musste viel pausieren und durfte nur leichtes Training mitmachen. Aber auch das verursachte Schmerzen. Also musste ich, für ein paar Monate, ganz mit dem Fußball aufhören. Das war sehr hart für mich, denn ich liebe Fußball über alles. Ich fühlte mich schlecht und hatte Angst, den Verein Holstein Kiel wegen der körperlichen Einschränkungen verlassen zu müssen. Und so kam es dann auch.

2010 musste ich den Verein verlassen. Aber ich hatte zum Glück meine Eltern, die mich immer unterstützten. Seit dem Sommer 2010 bin ich nun bei dem Verein Eidertal Molfsee, wo ich mich sehr wohl fühle. Ich bekomme dort spezielles Training, das meine Knie schont. Es macht wieder richtig Spaß, auch mal schmerzfrei zu trainieren. Ich habe bis heute meinen Traum vom Fußballprofi nie aus den Augen verloren.

Diego Maradona ist und bleibt für mich ein Vorbild im Fußball.

Kenan Tombul, Klasse 9b, Gymnasium Wellingdorf

vom 25.10.2010

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